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Heimreise

Axel Emmer am 3. Februar, 2007

Es ist der 1.2.2007 viel zu früh für einen normalen Menschen aber ich habe einen langen Weg vor mir also raus aus den Federn um kurz nach 05:00 Uhr.
Noch die letzten Sachen ins Auto packen… das meiste habe ich am Abend davor eingepackt… und dann geht es los um 06:15 Uhr.
07:20 Komme ich in Rosslare an… einige andere warten auch schon auf die Fähre nach Prembruke… ab 07:50 geht das Verladen los und pünktlich um 08:45 legen wir ab.
Ich habe 4 Stunden auf der Fähre vor mir und frühstücke erstmal… das letzte Irische Frühstück… dann schlafe ich etwas die Sessel sind recht bequem.
12:45 Prembuke wir sind Pünktlich angekommen… jetzt geht es quer durch England die Autobahn bis London ist so gut wie leer und ich liege eigentlich gut in der Zeit… nur dann passiert es doch… Als ich auf die Autobahn nach Folkston komme Stau… Stau… Stau… für gute 40 Minuten kein Ende in Sicht. Jetzt aber schnell damit ich meinen Zug noch bekomme… zuspät… 5 Minuten zuspät… naja das ist halb so wild das war ja einer der Gründe warum ich durch den Eurotunnel gefahren bin.
Wer innerhalb 2 Stunden zu spät ist der fährt einfach auf den nächsten Zug ohne neu bezahlen zu müssen.
Also nutze ich die Zeit und hole mir schnell im Terminal eine Kleinigkeit zu Essen und Trinken und dann muss ich auch schon auf den Zug… erst aber noch durch den Zoll… aber die sind wohl alle am schlafen und der winkende arm auf Automatik gestellt.
Der Zug selbst ist sehr interessant… Er ist komplett geschlossen und man kann sogar während der Fahrt rumlaufen jeden dritten Wagon gibt es Toiletten… aber ich bleibe im Auto und genieße mein Abendessen.
30 Minuten später sind wir in Frankreich und es geht direckt vom Bahnsteig auf die Autobahn… sehr bequem…
Oh hier muss ich ja wieder auf der anderen Straßenseite fahren… Rechtsverkehr wie ungewohnt nach 5 Monaten auf der “falschen Seite”… aber man gewöhnt sch sehr schnell wieder daran.
Die Autobahnen sind wieder leer… schnell bin ich an Brüssel vorbei und unterwegs nach Aachen… etwas Nebel aber nichts wildes und schon vorbei an Köln… Idstein geht es von der Autobahn… 01:50 Uhr (Deutsche Zeit) Ankunft in der Heimat
1200,3 km
20 Stunden 35 Minuten


Aufbruchsstimmung

Axel Emmer am 24. Januar, 2007

Es ist soweit noch eine Woche und dann bin ich wieder in Deutschland…
es ist schon irgendwie ein komisches Gefuel aber ich freue mich sehr alle wieder zu sehen.

Auf der Arbeit hier ist auch alles in den letzten Zuegen, mein Praktikumsbericht so gut wie fertig, der Elektriker der uns das Sensorsystem installiert hat jetzt seine Arbeit begonnen und mit etwas Glueck erlebe ich noch wie es dann im endgueltigen Zustand laeft.. also alles just in time.

Silvester…

Axel Emmer am 2. Januar, 2007

Silvester in Irland war…

… oh Du hoerst und siehst nichts?

Koennte daran liegen das es nichts zu hoeren oder sehen gab.

Zwischen 23 Uhr und 2 Uhr habe ich gezahlt:

3 Boeller vermutlich kleine Kanonenschlaege

4 Heuler

5 Raketen

…. Vermutlich haben die Ihren sich alle bei diesem dubiosen Haendler ein gedeckt http://www.titanic-magazin.de/rss.311

Zurueck in die Heimat

Axel Emmer am 7. Dezember, 2006

Die Klausur Termine stehen fest und liegen mitten im Februar wie befuerchtet.. die macht meinen Aufenthalt hier in Irland in der Zeit etwas komplizierter mit dem hin und her…

Also habe ich beschlossen ich werde am 1. Feb 2007 Wider in die Heimat zurück kehren. Da die erste Fähre von Irland aufs Festland erst am 4. Feb 2007 geht und ich dann erst nach der Klausur die ich am 5. Feb schreiben muss ankäme habe ich mich nun für eine andere Rute entschieden.
Ich werde die frühe Fähre von Rosslare nach Pembroke nehmen und am Abend dann durch den Eurotunnel das Festland erreichen.
Bei Aachen werde ich dann erstmals wieder deutsche Straßen befahren…

… Es ist alles gebucht …

Irisches Wetter

Axel Emmer am 5. Dezember, 2006

Das Wochenende war sehr stuermich…
Das traurige Ergebnis war ein Teil eines Dachziegels hat einen schoenen Kratzer und Eine kleine Delle in meine Hotohaube gehauen. :(

Rund um Südirland…

Axel Emmer am 29. November, 2006

Am Morgen des 23. Novembers hatte ich schon alles gepackt… gerade als ich losfahren wollte bekam ich den Anruf von meinem Vater das er eingecheckt hat und wartet ins Flugzeug steigen zu können… Es ist schon erstaunlich das man für die Strecke Waterford - Dublin genauso lange braucht wie Frankfurt - Dublin.
Natürlich kam ich pünktlich am Dublinairport an aber wie es so spielt hätte ich auch später kommen können die Maschine aus Frankfurt hatte Verspätung.. die einzige auf der ganzen Anzeige tafel…
Ich habe die Zeit genutzt und noch eine Straßenkarte von West- und Südirland gekauft… wie ich später erfahren habe kam es unter anderem zu der Verspätung wegen starker Seitenwinde so das der Pilot durchstarten musste…

Nach der freudigen Begrüßung und einer kurzen Suche nach einem funktionierenden Automaten um den Parkschein zu bezahlen waren wir auf dem weg in den Westen.
Wir haben unser Hotel in Galway gleich gefunden, am ende der Fußgängerzohne direkt an einem reißenden Fluß…
Nachdem wir unsere Sachen aufs Zimmer gebracht hatten sind wir dann in die Stadt… ich musste schließlich meine frisch reparierte Kamera gleich ausprobieren…
Nach einem kleinen Rundgang und einem guten Essen waren wir grade auf dem Rückweg… ich hatte meine Kamera auf eine Preistafel eines der Pubs gestützt und versucht eine schöne Nachtaufname zu machen als uns ein recht gut gekleideter man ansprach und sich vorstellte als eine Berühmtheit dieser Stadt… Ich habe ihm die Freude gemacht und ihn Fotografiert… Anschließend erzählte er uns wie die Spanier früher Tunnel unter der Innenstadt angelegt haben und woher das Wort “lünchen” kommt… Angeblich von einem Platz wo heute eine Bank steht, dort seien wohl Verbrecher hingerichtet worden… nun ob ich dies glauben soll oder ob das Wort doch nicht einen anderen Ursprung hat lasse ich mal im Raum stehen… Er setzte seine Erzählungen fort und erklärte das einer der alten Tunnel noch heute existiert und von einem der Pubs direkt unter den Tresor der Bank führen würde… Fasziniert erklärte er uns das er schon oft darüber nachgedacht hätte diesen Tunnel zu nutzen um die Bank aus zu räumen… Diese Person wurde mir von Minute zu Minute suspekter… wo war ich? Dies war kein Rollenspiel… Wo solche Hinweise zu grossen Abenteuern führen…
Wir beschlossen dann in unser Hotel zu gehen und nicht noch in das Pub wo der Tunnel angeblich beginnen sollte…

Bilder Tag 1 23.11.2006

Am nächsten Morgen nach einem guten Frühstück ging die Fahrt Richtung Süden den ersten Teil des “Ring of Kerry”.
Unser Weg führte die Küste entlang zu den “Cliffs of Moher”… Hier finden gerade gewaltige Arbeiten statt, um ein neues Visiter Center zu bauen. Man darf und kann sich nicht mehr vorne auf die Klippen legen und hinab in die Tiefe schauen. Die ist wohl die folge da die Klippen “instabil” geworden sind und auch das in der hoch Saison mehrere tausend Besucher hier her kommen und das Gedränge dann sicher zu Unfällen führen könnte… schade aber immer noch sehr beeindruckend.
Die fahrt ging weiter die Küste entlang immer wieder haben wir gehalten um die Landschaft zu betrachten und Fotos zu machen.
In Killimer sind wir dann mit der Fähre über die Mündungsbucht des Shannon nach Tarbert und dann auf recht direktem Weg zu unserem Heutigen Ziel Tralee. Tralee ist eine schöne Stadt mit einer recht kompakten Innenstadt. Da uns der korrekte Name unseres Hotels abhanden gekommen war sind wir erst einmal daran vorbei gefahren und haben in der Turistinformation uns Bilder der Hotels zeigen lassen. Nach kurzer Suche haben wir es dann auch gefunden, aber um es zu erreichen mussten wir um die halbe Stadt fahren obwohl uns eigentlich nur 3 Grundstücke davon trennten, aber Tralee ist ein Gewirr von Einbahnstraßen. Den Abend verbrachten wir in einem gemütlichen Pub mit Livemusik.. die zeitweise aber sehr nach Playback klang.

Bilder Tag 2 24.11.2006

Tag drei begann mit einer nicht so erfreulichen Nachricht… in den Duschen gab es nur kaltes Wasser.
Aber das hat uns nicht die Freude auf den vor uns liegenden 2. Teil des “Ring of Kerry” genommen und wir sind weiter Richtung Süden.
Wieder fuhren wir durch beeindruckende Landschaften.. und irgendwie immer da wo es nicht regnete.. aber das tat es immer irgendwo in Sichtweite was zu beeindruckenden Bildern, Lichtspielen und wundervollen Regenbögen führe.
Ein kleiner “Navigationsfehler” brachte uns mitten durch eine Baustelle auf eine Straße kaum breiter als mein Auto… nach dem wir der Straße schon einige Zeit und etlichen Kurven gefolgt waren kamen wir an einem Schild vorbei “No big Trucks or Busses beyond this point.” … OK an der stelle war etwas weiter forne ein kleiner Seitenweg gewesen, aber solte sich hier wirklich ein Reisebus hin verirren frage ich mich wie er hätte drehen sollen…
Im weiteren verlauf wurde die Straße fast zur Konkurrenz zu der Straße die hoch zu unserem Haus in Italien führt, nur das sie immer wieder auch bergab führt… Am Ende der Straße kamen wir wieder auf die auf der wir eigentlich sein wollten…

Bilder Tag 3 25.11.2006

Unsere nächste Übernachtung war in der nähe von Cork in einem sehr schönen Hotel wieder direkt am Wasser.
Cork selbst haben wir uns am nächsten Tag angeschaut… Etwas entteucht von der Stadt, die wenn man die haupt Fussgängerzone verläßt sehr dreckig ist, sind wir früher als geplant weiter nach Waterford und Ich habe meinem Vater gezeigt wo ich hier in Irland lebe und Arbeite.

Bilder Tag 4 26.11.2006

Bevor wir am nächsten Tag weiter gefahren sind nach Dublin haben wir uns noch das Umland von Waterford angeschaut. Das Wetter war recht Stürmisch und das Meer sehr aufgewühlt.
Das Hotel in Dublin war quasi in Nachbarschaft zu der Jugendherberge wo wir bei meinem ersten Besuch in Dublin übernachtet hatten und so war es schnell gefunden.
Wir waren gut Chinesisch essen und sind dann ins Viertel der Pubs wo wir nach einem Besuch der Tamplebar uns ein Pub mit Livemusik gesucht haben und den Abend sehr genossen haben bei toller Musik.

Bilder Tag 5 27.11.2006

Der Letzte tage war Dublin gewidmet und wir besuchten die Trinity Universität und das “Book of Celts”, die Innenstadt, Dublin Castle, haben uns einige der Kirchen von außen betrachtet und wollten in die “St. Patriks Cathedral” aber der eintritt war uns dann doch etwas zu hoch. Am Abend fanden wir uns wieder im selben Pub wie am Tag zuvor….

Bilder Tag 6 28.11.2006

Am nächsten Morgen habe ich meinen Vater wieder am Flughafen abgesetzt und bin zurück nach Waterford.
Es war ein wundervoller Urlaub den ich sehr genossen habe auch wenn wir für die vielen Eindrücke viel zu wenig Zeit hatten.

Ein kleines Nachwort…
Es ist schon erstaunlich wie Irische Straßen beschildert sind, immer wieder sind wir an 80 Km/h Schildern vorbei gefahren wo ein normaler Mensch vielleicht mit 40 oder gar nur 30 km/h fährt.. aber die Ihren scheinen wohl dem andere physikalische Gesetze zugrunde zu legen.

Irische 3 MBit

Axel Emmer am 3. November, 2006

Irische 3 MBit

1und1… Kündigung unmöglich??

Axel Emmer am 1. November, 2006

Nun ich war seit 3 Jahren glücklicher 1und1 Kunde. Immer zufrieden immer habe ich 1und1 gelobt und auch empfohlen bis zu dem Tag an dem ich nach Irland ging und kündigen wollte.
Alles begann ganz normal ich habe meine Kündigung in das System eingetragen und mein Kündigungstermin bekannt gegeben 28.8.2006.
Parallel dazu habe ich bei der Telekom mein Telefon samt DSL Leitung gekündigt zum selben Termin.
Von 1und1 bekam ich auch promt einen Tag später die Meldung “Wir bedauern Sie als Kunde zu verlieren ihre Kündigung ist zum gewünschten Termin vorgemerkt”
Bald darauf kam eine weitere Mail die mich etwas stutzig machte “Die Telekom hat Ihre Anschlussart geändert. Wir haben Ihren Vertrag angepasst so das Sie Ihn weiterhin nutzen können.”
Diese hat mich doch etwas ins Grübeln gebracht. Gut Die Anschlussart wurde geändert… es gibt keinen mehr… weiterhin den Vertrag nutzen??? Wie ohne Anschluss???
Zwei Tage später war auch die Bestätigung der Telekom im Haus das mein Anschluss zum 1.9.2006 gekündigt ist.
Nun war es schon soweit ich war in Irland als mein Kontoauszug plötzlich eine Abbuchung von 1und1 aufwies. Ich habe natürlich sofort in das Vertragsverwaltungssystem von 1un1 geschaut und siehe da der Vertrag war auf dem Status Kündigung bestätigt.
Ich dachte mir ein kurzer Anruf sollte Klarheit schaffen… die einzigen Servicenummern die ich gefunden habe begannen mit 0900.. “Schweine teuer und aus dem Ausland nicht zu erreichen.”… Also eine Mail an den Support… die Antwort überraschte mich dann doch sehr “Wir bedauern Sie als Kunde zu verlieren Ihr Vertrag wird zum 28.8.2007 gekündigt. Die Abbuchung von Ihrem Konto ist rechtens.”
Hallo 2007 hatte ich mich bei der Kündigung vertippt? Ein paar Minuten Später hatte ich Klarheit… nein hatte ich nicht!!
Ich schrieb also zurück das ich gerne wüsste warum 2007 und nicht 2006 ich sei schließlich seit 3 Jahren kunde und alle Mindestvertragslaufzeiten müssen längst vorbei sein.
Die recht trockene Antwort war “Nein” plus ein paar Sätze das es Ihnen leid tut mich zu enttäuschen.
Ich konnte mich dunkel erinnern vor ca. einem Jahr meine Bandbreite von einem auf zwei MBits erhöht zu haben. Also musste ich jetzt doch endlich mal einen an das Telefon bekommen.. um es kurz zu machen es brauchte 3 in Worten DREI Mails von mir um dem Support eine Telefonnummer zu entlocken die aus dem Ausland erreichbar ist und ich hatte schon in meiner ersten Anfrage geschrieben “Bitte eine normale Amtsleitung KEINE Sonderrufnummern”. Ich bekam erst 0900 dann 01805 mit der Versicherung das die Leitung gebühren frei ist… Leider kann ich das aber meinem Telefon nicht sagen das sobald es die Vorwahl sieht sagt “This nummer can not be reached!”
Endlich ich hatte eine Vermittlungsstelle die Dame war etwas überfordert als ich ihr mitteilte das ich aus dem Ausland anrufe und gerne die Abteilung sprechen wollte die für Vertragsfragen zuständig ist. Nun gut 10 Minuten Warteschleife die mein Arbeitgeber zahlt kann ich verkraften. Das ich danach bei der Rechnungsstelle lande und nicht bei der Vertrags stelle das kann ich nicht verstehen. Aber hier wurde mir nochmal versichert das ich 01805 Nummern aus dem Ausland anrufen könne und damit direkt an der richtigen Stelle währe. (”In diesem Moment dachte ich ich werde für blöd verkauft und rede nur chinesich”) Nach kurzer Diskussion gab man mir eine Telefonnummer die ich anrufen konnte.
Endlich eine Person die mir helfen konnte. Der freundliche Herr nahm mein Anliegen in das System auf da er es selbst nicht entscheiden durfte und versicherte mir das ich bald eine Mail bekomme.
Diese Mail kam auch irgend jemand “höheres” bearbeitete wohl jetzt meinen Fall. Diese Person muss aber etwas übersehen haben in Ihrem System stand ausdrücklich das ich mich für längere Zeit im Ausland befinde und die Dienste von 1und1 nicht weiter nutzen kann. Ich wurde aber freundlich darauf hingewiesen das ich vor einem Jahr etwas an meinem Vertrag geändert hätte und deshalb keine Kündigung möglich währe da dadurch wieder eine 2 Jährige Vertragslaufzeit neu angefangen hätte. Und ich wäre auf diesen Umstand auch sicher hingewiesen worden.”
Meine Antwort war nicht sehr diplomatisch aber wirkungsvoll. Eine kurze Rechnung das es sich um einen Streitwert von 120 Euro dreht und das 1und1 mich nun endgültig für alle Zeiten als Kunde verloren hätte mit einem so miserablen Vorgehen bei Kunden die nachweislich Dienste nicht mehr nutzen können zeigte Wirkung. Vielleicht war es auch die Bemerkung das sie meine kleine Rechnung die für 1und1 im endefeckt ein weit höheren nachweislichen Verlust aufwies als den Streitwert an Ihre Vorgesetzten weiterleiten solle.
Man wollte jetzt einen Nachweiß das ich auch wirklich im Ausland bin. 10 Minuten später hatten sie eine Bestätigung meines Arbeitgebers. Zwei Wochen später kam jetzt die Antwort der Vertrag ist zum 31.10.2006 gekündigt.
SIEG!

Irische Post

Axel Emmer am 31. Oktober, 2006

Die Irische Post ist ein Logistisches Rätsel…

Ein Paket von hier nach Deutschland dauert ca 5 Tage… von Deutschland allerdings nach Irland 3 - 4 Wochen.
Das Paket wird nicht an die Haustuere geliefert sondern muss im Hauptpostamt abgeholt werden.
Die Tuecke dabei ist man bekommt nicht zwangsläufig eine Benachrichtigung das ein Paket eingetroffen ist.
Man sollte also wissen das man ein Paket bekommt und wann es da ist…

Manweek

Axel Emmer am 24. Oktober, 2006

Manweek ist eine art Kongress wo 5 Tagungen in einer Woche stattfinden dieses Jahr hat das TSSG die Organisation übernommen.

Im Vorfeld hatten wir schon einiges an Arbeit die eingereichten Publikationen alle gleich zu formatieren damit diese in den Druck gehen konnten. Auch wurde Promotion Material besorgt und kam gerade noch rechtzeitig am Freitag an.

Die Materialien wurden also Freitag Abend auf die fahrenden Autos verteilt so das am Sonntag alles rechtzeitig in Dublin war.

Manweek findet dieses Jahr im Herbert Park Hotel in Dublin statt wo auch die ca. 200 Teilnehmer untergebracht sind. Wir (also die Studenten die alle mit gekommen sind um den glatten Ablauf zu sichern) sind in einem anderen Haus untergebracht in kleinen sehr schönen Apartment.

Der Ablauf ist bis heute (Dienstag) reibungslos und scheint bei den Gästen gut an zu kommen.

So nun zum Rest der Woche ….

Dienstag Abend gab es ein Galadinner in der Trinity University, es begann mit der kurzen Busfahrt die 3km vom Hotel bis in die Stadtmitte wo die Universitaet ist. Wir hatten einen kleinen Sektempfang… es gab auch O-Saft aber ich war glaube der einzige der davon gebrauch machte… Es wurde uns ein wenig ueber den Campus erzaelt und dann wurden wir in den Speisesaal gebeten.
Das Essen bestand aus 4 Gaengen: Erst eine Art mini Fischauflauf gefolgt von einer Suppe die lecker schmeckte aber ich nicht einordnen konnte was es war. Die Hauptspeise war dann Haenchenbrust mit Kartoffelbrei und Gemuese. Den Abschluss bildete ein Griespudding artiges Toertchen.
Es hat alles sehr lecker geschmeckt nur ich habe das “Gala” etwas vermisst was ich mir darunter vorgestellt habe.

Der zweite Hoehepunkt der Woche war das 2. Galadinner im Guinness Storehouse:
Es gab erst eine Besichtigung einer schoenen Ausstellung ueber Guinness, wie es hergestellt wird und die Geschichte.
Am Ende wurden wir wieder mit einem “Sektempfang” (diesmal gab es aber Guinness) zum warten verurteilt… es war schon recht spaet und alle hatten Hunger… Ich ging dieses mal leer aus da es keine Softdrinks gab.
Nach dem wir dann endlich an die Tisch gefuert wurden und die Dame mit dem Wein kam fragte ich sie nach einem Glas O-Saft worauf hin sie entgegnete das sie so etwas nicht haetten und ich solle doch Wasser trinken… Ich war so perplex das ich darauf nichts zu antworten wusste und die Dame ging ihrer Wege. Ich hatte mich schon fast mit dem schiksal Wasser zu trinken abgefunden als sie wieder auftauchte mit einem Glas O-Saft und mir erklaerte das ich dies aus Grosszuegeigkeit bekaeme weil ich beim empfang kein Guinness hatte und ich muesste alle weiteren Softdrinks bezahlen.
Ich schaute sie nur ungaeubig an und war schwer enttaecht das sich ein Unternemen das gerade fuer 10.000 Eur Gaeste bewirtet sich erdreistet sowas zu tun. Paul der einer unserer Hauptorganisatoren war und neben mir sass konnte das auch nicht fassen und wir mussten wirklich kurz darueber diskutieren ob die Dame das ernst gemeint hat. Paul entschloss sich nochmal beim Manager des Events zu erkundigen worauf hin die Dame dann auch ein drittes mal auftauchte und mir versicherte ich duerfte so viele Softdrinks haben wie ich nur wollte ohne das ich was bezahlen muss… Sie muss wohl eine ordentliche Belehrung bekommen haben den sie klang ziemlich geknickt.
Aber auch der rest des Abends war nicht soo ueberzeugend… haette es keine kleinen Broetchen mit Butter zum beschmieren gegeben waehre ich wohl hungrig gegangen.
Wir hatten drei Gaenge: Den Anfang machte eine Fischpastaete gefolgt von reichlich wenig Braten mit Gemuese und Saltskartoefelchen… Sauce musste man suchen so wenig war an dem Fleisch. Zum Nachtisch gab es einen sehr schwaeren kleinen Schokoladenkuchen.
Optisch von der Gestaltung der Tische her haette dies durchaus ein Galadinner werden koennen, aber staendig leere Glaeser bei den Anwesenden, die Panne mit meinem Getraenk und das mickrige Essen was nicht mal auf dem Teller angerichtet war… Kartoffeln und Gemuese kamen in extra Schuesseln… haette ich auch in jedem Pub um die Ecke bekommen.
Das alles hat aber trotzdem bei den meisten Personen eine gute Erinnerung hinterlassen.

Wir haben sehr viel Lob fuer die Organisation der Manweek 2006 bekommen und wie ich gehoert habe soll das TSSG Team auch nechstes Jahr wieder die Organisation Fueren.